Emotionen pur – der Einblick ins Leben von Kameramann Alexander Simon.

«Für mich ist es bei tpc wie für einen Sportler in der Nationalmannschaft. Es ist eine Herzensangelegenheit für diese Firma als Kameramann unterwegs zu sein.»

Langeweile, Monotonie, Alltagstrott – nicht bei tpc! tpc Sport-Kameramann Alexander Simon ist mittendrin: «Die Arbeit als Kameramann ist nicht nur spannend, sondern fesselnd, Hühnerhaut garantiert. Als Sport-Kameramann bist du wie ein Sportler voll dabei. Du bringst die Emotionen, Sieger, Verlierer zu Hause in die Wohnstube. Und das zum Teil für ein Millionenpublikum. Das Feuer brennt in mir seit 11 Jahren bei tpc.»

Die Faszination des Jobs sieht Alex in der Abwechslung: Am Sonntag im ausverkauften St. Jakobspark die Schweizer Nationalmannschaft, am Dienstag Eishockey in Biel, Donnerstag Unihockey, Sonntag Schwingfest. «Man kommt sich wie in einem Computergame vor, in dem man verschiedene Welten und Levels erkunden und miterleben kann.» Es ist die Unvorhersehbarkeit die Alex ebenfalls fasziniert: «Es gibt eigentlich keinen Plan. Es passiert wie es gerade kommt im Sport: Emotionen und Geschichten die schöner nicht geschrieben werden können. Ein Teil davon sind auch wir. Das macht mich stolz auf meinen Beruf und tpc.»

«Die Herausforderungen werden immer grösser», weiss Alex. «Wir dürfen in unserem Job keine Szene, kein Offside, kein Tor, kein Foul verpassen. Haben wir’s im Stadion nicht, hat’s der Übertragungswagen und somit das Publikum zuhause auch nicht.» Kameraleute sehen zwar mit ihren Kopfhörern und Kameras einsam aus, aber sind wahre Teamplayer. Jeder weiss, was er zu tun hat. Das ist jedoch nicht immer einfach. «Besonders heiss wird es, wenn Playoffs im Eishockey sind.» Alex musste schon einiges einstecken: Er wurde mit Bier beworfen, bespuckt, oder schon von einem Megaphon an Kopf und Knie getroffen, wonach er wie ein Kartoffelsack zu Boden ging. Als besonders gefährlich zählt er die Pyros und Knallkörper im Fussball: «Das Problem ist, dass wir mit dem Rücken zu den Fans stehen und die Wurfkörper nie sehen kommen. Immer wieder müssen wir die Kameraposition verlassen und können nicht wie geplant an gewissen Orten arbeiten. Gesund nach Hause zu gehen, ist manchmal die grösste Herausforderung.» Zusätzlich wäre da noch das Wetter: «Das ist wie es ist. Schönes Wetter ist immer am schönsten…»

Speed, Sprünge und Adrenalin, keine Fremdwörter für Alex. Er hat das Glück und begegnet seinem Hobby, dem Motocross Sport, auch in seinem Beruf. Er war der Mann, der während der Motocross-WM MXGP Switzerland für die Highlights im Fernsehen sorgte.

Alexander Simon war 2017 für das Begleitprogramm des MXGP Switzerland unterwegs und kämpfte sich durch 30'000 Zuschauer.

Alexander Simon war 2017 für das Begleitprogramm des MXGP Switzerland unterwegs und kämpfte sich durch 30’000 Zuschauer.

Auf einem Quad kämpfte er sich dorthin, wo es für die Zuschauer interessant wurde. Für Alex ist die Motocross-Welt nichts Neues: «Mit der bin ich aufgewachsen. Meine Familie hat vor 40 Jahren die erste Motocross-Trainingsstrecke der Schweiz gebaut.».